| Beim Fritieren
kommt es darauf an, daß sich im heißen Fett die Poren des Fritierguts
schnell schließen bzw. sofort eine Kruste entsteht, die die innen enthaltene
Flüssigkeit möglichst nicht austreten läßt. Je höher die Temperatur, desto
besser das Ergebnis - desto kürzer auch die Fritierzeit. Fisch wird
eigentlich nie unbehandelt fritiert. Einmal, weil er leicht zerfällt und
eine Hülle Zusammenhalt schafft. Aber auch, weil Fischfleisch zu leicht
Flüssigkeit abgibt, die im heißen Fett stark sprudelnd verdampfen würde. Man
hüllt den Fisch deswegen in Wasser aufsaugende Stoffe oder isoliert ihn von
der direkten Hitzeeinwirkung. Es gibt drei Grundverfahren:
1. Mehlpanade: Der Fisch oder die Fischstücke werden einfach in Mehl gewendet, dann wird überflüssiges Mehl abgeklopft. Diese Panade eignet sich vor allem für ganze Fische, besonders für die kleinen, die man vollständig essen kann (Friture, Mainfischli). 2. Eierpanade: Fisch erst in Mehl, dann in verquirltem Ei und schließlich in Semmelbröseln wenden. Diese Methode eignet sich vor allem für Fischscheiben, Fischfilets und Fischröllchen. Sie verhindert besonders gut ein Zerfallen oder Verziehen. 3. Teigmantel: Nicht zu große Fischstücke werden durch einen leichten Wein- oder Bierteig gezogen, ehe sie ausgebacken werden. So bleibt der Fisch besonders saftig. |
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| Ausbackteig für
Teigmantel 175 g Mehl, |
Mehl mit
Weißwein oder Bier und Eigelb verrühren , mit einer Prise Salz würzen. 20
Minuten stehen lassen. Nach Belieben gehackte frische Kräuter, zerriebene
getrocknete Kräuter, gemahlene Gewürze oder auch Alkohol (Cognac, Whisky,
Pernod, ...) dazugeben. Dann das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig
darunterheben.
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| Für 2 Personen pro Person 688 kcal 1 Karpfen 1 bis 1,5 kg küchenfertig halbiert |
Die
Karpfenhälften schuppen und in Wasser reinigen. Mit Küchenkrepp trocken
tupfen.Halbierten Karpfen ungeteilt weiterverarbeiten oder Kopf- und
Schwanzteil von der Hälfte abtrennen und das Mittelstück in 3 cm breite
Streifen schneiden. Salzen und pfeffern. In Mehl wenden und in einer tiefen
Pfanne in reichlich heißem Butterschmalz braten. Wenn die Augenschicht
goldbraun aussieht, herausnehmen und das Fett auf Küchenkrepp abtropfen
lassen. Mit Petersilie und Zitronenscheiben garnieren. Dazu passen Petersilienkartoffeln, Gurken, Kartoffelsalat, gedünstete Mohrrüben und grüner Salat.
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| Für 2 Personen pro Person 1038 kcal 3 Karpfenfilets á 300 g |
Karpfenfilets
mit Zitronensaft beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und etwa eine halbe
Stunde rnarinieren. Filets in Mehl wenden und in Butter braten. Fertige
Filets warmhalten, Spargel in der geöffneten Dose erwärmen. Im Bratensatz in
der Pfanne etwas Butter zerlassen und mit Mehl (ca. 40 g) einstäuben, mit
Sahne und Spargelflüssigkeit anschwitzen. Soße mit Salz, Zitronensaft und
Fleischbrühe abschmecken. Kapern, Käse, Erbsen und Kräuter zugeben, unter
ständigem Umrühren auskochen lassen. Warme Spargelstangen zu den Filets
legen, mit Soße übergießen und im Backofen kurz überbacken. Mit Petersilienkartoffeln oder Reis und einem trockenen Weißwein servieren.
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| Gebackene Karpfenstücke | ||||||
| 1 Karpfen (1500 -
2000 g) 4 Eier 1 Eßl. Öl Salz, Pfeffer Mehl Semmelmehl Schweineschmalz oder Öl zum Ausbacken Zitrone, Petersilie, Meerrettich |
Den Karpfen wie
üblich ausnehmen, schuppen, waschen, halbieren und in Portionsstücke von je
250 g teilen (die Hautseite mit Einschnitten versehen, damit das Fleisch
besser durchbrät). Die Karpfenstücke leicht pfeffern und salzen, in Mehl
wenden, durch mit wenig Wasser und Öl verschlagenes Ei ziehen und mit
Semmelmehl panieren. Die Karpfenstücke vorsichtig (mit der Hautseite nach
unten) in einen hohen Topf mit heißem Öl geben, von beiden Seiten in etwa 15
Minuten goldgelb backen, mit einem Schaumlöffel herausnehmen, abtropfen
lassen, auf einer Platte anrichten und mit Zitrone und Petersilie garnieren. Dazu Sahnemeerrettich und Petersilienkartoffeln oder Kartoffelsalat.
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| Lieblingsrezept von Herrn Sobiech | ||||||
| Für 4 Personen
einen Spiegelkarpfen zwischen 4 und 5 Pfund, eher 5 für hungrige Mäuler,
schuppen, ausnehmen, waschen, trockentupfen. Man kann auch zwei kleinere von
2 bis 3 Pfund nehmen, dann sind sie auf alle Fälle in 45 Minuten fertig.
Salz, Pfeffer |
Innen und außen
leicht salzen, gut pfeffern, in Weizenmehl wenden. Derweil auf dem Bratblech
ein gutes Stück Butter (vielleicht 80 g, weiß ich nicht) schmelzen und heiß
werden lassen (bei 180 °C). Den vorbereiteten Karpfen auf dem Blech in der
Röhre bei der angegebenen Temperatur in 45 - 60 Minuten garen. So einfach
ist das. Ich lege eigentlich immer Wert darauf, daß Fische als vollständige
Tiere zubereitet werden. Macht auch weniger Arbeit. Zu dieser Delikatesse
werden die braune Butter vom Blech (während man den Karpfen anrichtet,
empfiehlt es sich noch etwas Butter auf dem heißen Blech zu bräunen),
Salzkartoffeln mit Petersilie bestreut und, jetzt kommt's, Sauerkraut
serviert. Selbstverständlich auch reichlich Bier oder einen guten Weißwein. Das Sauerkraut wird am besten so zubereitet: Reichlich (gute Hand voll) gewürfelten Bauchspeck, die abgeschnittene Schwarte kommt auch in den Topf, im Topf auslassen, eine klein gewürfelte Zwiebel darin kurz andünsten, eine große Dose Sauerkraut dazu, die Dose mit Wasser füllen und dieses aufgießen, einen guten Schuß Essig, einen kleinen säuerlichen Apfel (gerieben oder besser fein gewürfelt), wenig Salz, gut Pfeffer aus der Mühle, 5 Lorbeerblätter, 10 Wacholderbeeren und ganz wichtig zwei bis drei Eßlöffel Zucker dazugeben. Schön umrühren und verschlossen weichkochen. Nach einer halben Stunde abschmecken (es muß ganz leicht süßlich sein) und evtl. Flüssigkeit nachgeben. Dabei tut auch ein guter Schuß Weißwein (einer in den Topf, einer in den Mund) nicht weh. Am besten wird das Kraut, wenn man es, wenn es fertig ist, vom Feuer nimmt und erst vor dem Anrichten noch einmal kurz aufkocht. Mit diesem Geheimnis verwöhnen wir uns schon seit gut 25 Jahren zu
Weihnachten.Ich wünsche allen, die dieses Rezept ausprobieren "Guten
Appetit!". |
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Zander

Zanderfilet im Maronen - Kartoffelmantel.
Zutaten (für 4 Personen)
4 Zanderfilets 8 Maronen 4 Kartoffel 1 El Mehl 1 Ei 2 El Olivenöl 2 El Butter 2 dl Fischfond 2 Schalotten 2 cl Noilly Prat 2 El Creme double 1 Tl Zitronenthymian 2 Tl Basilikum 1 Tl Schnittlauch Salz Pfeffer
Zubereitung
Zanderfilets mit Salz und Pfeffer würzen. Maronen in Scheiben schneiden und auf das Zanderfilet legen. In Mehl und Ei wenden. Dünne Kartoffelstreifen andrücken und in Olivenoel- Buttermischung goldgelb braten. Ca. 3 Minuten je Seite.
Dazu aufgeschlagene Schnittlauchsauce. Fischfond mit Schalotten reduzieren lassen. Mit Creme double aufgiessen. Zitronenthymian und Basilikum 10 Minuten mitkochen lassen und abpassieren. Sauce mit Mixstab aufschlagen und zum Schluss Schnittlauch dazugeben. ( Die Sauce kann auch mit anderen Kräutern abgeschmeckt werden )